Mittwoch, 28. Januar 2009

Mascaras

Heute will ich ein bißchen über Mascaras schreiben.

Nach meiner Meinung ist ein Mascara das wichtigste Utensil im dekorativen Kosmetikbereich. Man kann das Makeup weglassen, Lidschatten, Lippenstift oder alles, aber Mascara muß rauf.*gg*

Die Wimpern umrahmen unsere Augen. Sie sind nicht nur zum Schutz der Augen, sondern geben ihnen Ausdruckskraft, lassen den Blick strahlen und sind ein Synonym für Schönheit.

Wer von Natur aus nicht mit den gewünschten Wimpern gesegnet ist, kann mit Leichtigkeit nachhelfen. Selbst blasse Augen werden strahlender, wenn man ihnen einen Rahmen gibt.

Mascaras oder Wimperntusche gibt es schon seit dem Altertum.

Wurden früher Kohle oder Ruß verwendet, so geht es heute moderner und weniger dreckig zu.

Ich kann mich noch an die althergebrachte Wimperntusche erinnern, die eher wie ein kleiner Malkasten aussah. Eine Streifen schwarzer Farbe, mit einem kleinen Pinsel, der etwas auseinander stehende Borsten hatte.
Diese Borsten mußte man naß machen und damit in der Farbe rühren.
Das Ergebnis waren dann dicke schwarze Wimpern, ungetrennt und erinnerten des öfteren an Spinnenbeinen, wenn die Farbe getrocknet war.*gg*
Also eine schwarze Barriere.
Ich glaube, so ein Look war in den 60-und 70-ger Jahren angesagt.

Heute gibt es die Mascaras und jeden Tag eine neue bahnbrechende Revolution, glaubt man der Werbung.

Das wichtigste an der Mascara ist außer der Verträglichkeit natürlich das Bürstchen.
Und da scheiden sich die Geister und Geschmäcker.

Ich will jetzt nicht jedes Bürstchen jeder je erfundenen Mascara auseinander nehmen, das wäre ein Job auf Lebenszeit, aber ich will euch meine Lieblinge vorstellen.

Natürlich hab ich im Laufe der Jahre viel probiert. Ich hatte viele gute und viele weniger gute Mascaras.

Mit meinen Wimpern bin ich eigentlich zufrieden. Nicht zu lang, nicht zu kurz und füllig genug für meinen Geschmack.

Von daher ist es mir egal, ob die Mascara nun eher für Volumen oder für Länge oder sogar beides ist.
Mir ist wichtig, daß die Wimpern sauber getrennt werden, also nicht aneinander kleben und gleichmäßig und kräftig getuscht werden.

Ich bevorzuge wasserfeste Mascara, weil meine Wimpern gern mal gegen meine Schlupflider klimpern und dann evtl. auf der Haut Spuren hinterlassen.

Um die Wimpern schon mal in Form zu bringen, gebe ich vor dem Tuschen eine Mascara-Base rauf. Das kann eine weiße oder transparente Base sein, mit der man die Wimpern schon mal ein bißchen verdicken und ummanteln kann.
Meine Lieblingsbase ist von Helena Rubinstein, die ein sehr schönes, leicht gebogenes Bürstchen hat.

Bei den Mascaras bevorzuge ich die Gummibürstchen. Die kann ich einfach am besten handhaben und die Farbabgabe ist sauber.

Auch von diesen Mascaras hab ich viele probiert und die meisten für gut befunden.
Lange Zeit war die Masterpiece von Ellen Betrix mein Favorit bis sie den Titel an die Chanel Inimitable abgeben mußte.

Inzwischen hab ich die ideale Kombination für mich gefunden und so auch wieder nachgekauft.

Die Drogeriemarke Schlecker hatte eine eigene dekorative Serie rausgebracht und als ich da mal so guckte, fand ich eine Mascara von "Basic", die mir vom Bürstchen her sehr gefiel.
Sie kostete nur 1,99 € und da kann man nicht viel verkehrt machen.

Sie wurde zusammen mit der Inimitable mein Liebling.
Links seht ihr die Mascara von Basic, rechts die Chanel Inimitable.

Die Tusche der Basic ist flüssiger als die der Chanel. Dadurch gleitet das Bürstchen sehr leicht über die Wimpern und trennt sie hervorragend. Sie ist eher für Wimpernlänge geeignet und sorgt gleichzeitig für einen schönen Schwung.

Darüber kommt die Inimitable, welche die Wimpern verdichtet und ihnen den letzten Schliff gibt.

Nun bin ich selbst gespannt, wie lange das meine Lieblingskombination bleiben wird, denn die Mascaras werden ja jeden wieder neu erfunden.*lol*

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